Unendliche Landschaften

Ausstellung / Exhibition   
3. Juni bis 1. Juli 2012
                                                                                                                           
Museum Zündorfer Wehrturm, Hauptstraße 181, 51143 Köln          
     
Unendliche Landschaften / D’infinis Paysages ist ein Projekt der Aquarium Compagnie. Sie hat 24 europäische Künstler eingeladen, jeweils ein Konzept zum Thema des Festivals Frühling der Poeten 2011 vorzustellen und zu realisieren. So ist ein Künstlerbuch als eine Art Reisetagebuch entstanden. Zeitgleich zum Festival im März 2011 ist es als virtueller Katalog zu einer Ausstellung, die nicht existiert, herausgegeben und im Internet veröffentlicht worden. Im Zündorfer Wehrturm werden nun die abgebildeten Werke zum ersten Mal in einer realen Ausstellung zusammengeführt und in ihrer tatsächlichen Größe sowie ihrer konkreten physischen Gestalt und Präsenz gezeigt.
Das Projekt in seinen verschiedenen Stadien wird so zu einer Art Reflexion über die Beziehung zwischen der Welt als Wille und Vorstellung und der Welt in ihrer realen Erfahrbarkeit und Unmittelbarkeit. Die diversen Präsentation-formen verdeutlichen Vielschichtigkeit und Komplexität der Ästhetik unserer heutigen Zeit.

Teilnehmende Künstler:
July Aybes/FR, Diana Bell/UK, Marcelle Benhamou/FR, Cécile Borne/FR, Pascal Bruandet/FR, Awena Cozannet/FR, Emil Dobriban/RO, Helen Ganly/UK, Anne Guerrant/FR, Annegret Heinl /DE, Brigitte Kohl/FR, Andor Komives/RO, Mira Marincas/RO, Sara Monnier/FR, Brigitte Mouchel/FR, Isabel Oestreich/DE, Claudine Remy/FR, Éveline Rogniat/FR, Mirella Rosner/FR, Corinne Silva/FR, Charlie Skubich/FR, Betsy Tyler-Bell/UK, Sarah Wenden/UK, Marion Zylbermann /FR.

Katalog: Zur Eröffnung der Ausstellung erscheint der bisher ausschließlich im Internet ver-öffentlichte Katalog erstmalig in einer gedruckten Version als kollektives Künstlerbuch in einer limitierten Auflage (50 Stück) in deutscher oder französischer Sprache.

Annegret Heinl zeigt Über Berg und Tal, optische Partituren



Annegret Heinl führt uns Über Berg und Tal in immer weiter und weiter entlegene Landschaften. Sie schreibt, d. h. sie zeichnet Partituren mit Tusche auf  Notenpapier, wobei sie keine Noten verwendet. Strukturen ziehen sich über das Liniensystem. Partituren als schriftliche Aufzeichnung und Dokumentation von Klängen vereinen in Ihrer Darstellung sehen und hören. Die stillen Rhythmen repräsentieren hier Landschaften als Klang und Klang als Landschaften, die sich endlos durchwandern lassen.                                                                                                                                              
Claudia Heib














Eröffnung: 3. Juni 2012

Rundgang durch die Ausstellung / Tour of the exhibition

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